Sonntag, 4. Juli 2010

Doping, kostenlos und Gesund

Nach dem ich am Donnerstag den Hochfelln bestiegen habe, war ich heute auf dem Hochgern. War da schon recht lange nichtmehr. Mir war dieser Berg irgentwie langweilig in Erinneriug, ewig langes Bergauf, auf öden Forststraßen. Heute hab ich einen Weg gefunden der beinah senkrecht hoch führt. Dementsprechend Anspruchsvoll und von wegen Langeweile. Weil ich verschlafen habe (Sonntags steh ich ohne Wecker auf), war ich erst um 8°° am Startpunkt. Na klar wollte ich etwas Zeit gut machen und bin zimlich scharf losgegangen, dachte ja immer noch, da weiter oben kommt dann diese Forststraße, da knnst du dich ja eh beim Gehen ausruhen. Auf die Forststraße kam ich dann auch, aber nach etwa hundert Meter entdeckte ich diesen steilen Steig. Nix mit ausruhen! Ich schwizte und dampfte wie ein Postgaul. Jetzt rächte sich meine anfängliche Eile, war immer an meinem Limmit, mußte sogar hin und wieder kurz stehen beiben um zu verschnaufen. Überholt wurde ich aber von niemandem. Einer war mir mal bedrohlich dicht auf den Fersen,- aber auf einmal, sieheda, setzte er sich auf eine Bank um seine Profiant heraus zu kramen. Oben am Gipfel futterte ich die mitgebrachten Erdberen auf. Es hat inzwischen Zugezogen, wir sasen im Nebel. Wir, ja ich war da am Gipfel nichtmehr alleine. Eine Gruppe Schüler oder Studenten, mänl. und weiblich und noch einige Einzellkämpfer wie ich.
Für die Produktion roter Blutkörperchen war diese Woche wohl ein wahrer Kik. Sicherlich hat sich auch weitere Muskelmasse gebildet, beides von unschätzbarem Wert für die nachhaltige Sauerstoffversorgung meiner Zellen. Sauerstoff ist ein phantastisches Jugendelixier, hat maßgeblichen Anteil an den permanenten Regenserationsprozessen des Körpers. Die Sommermonate eignen sich für den Aufbau roter Blutkörperchen besonders gut, vor allem in dünner Hochgebirgsluft. So aufgetankt kann der Winter ruhig kommen, drei o. vier mal die Woche Joggen oder Hndballspielen rettet den Vorrat über den Winter.

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