Zitternd und mit Schweißperlen auf der Stirn saß ich vor dem PC. Am Donnerstag des späten Abends verabschiedete sich Schleichend mein Internetanschluß. Am Freitag abend, ein zweiter Anlauf, wieder Zittern wieder Perlen des Sweißes und das Ding will und will nicht gehen. Ich bin erledigt, kurz vor dem Kollaps fällt mir noch ein probates Mittel zur Stressbewältigung ein, ich gehe Joggen. Ohhh, nein! Es pisst in Strömen!
Was mach ich nun? Lesen - es geht nicht, kann mir nichts Merken, bin zu Unruhig.
Stressfressen(?)- schadet der Gesundheit. Nervös und verzweifelt setz ich mich wieder an den PC, hätte ja einiges zu erledigen was sich auch Offline machen liese. Also pack ich an. Als ich gerade einigermaßen in Fahrt komme - soll ich mich jetzt ärgern oder freuen(?), Regenpause. Klamotten wechseln, Schuhe schnüren, schnell schnell; bevor es wieder Regnet will ich zumindest auf der Piste sein, dann gibts ja erfahrungsgemäß kein Zurück mehr. Ich laufe - drei oder vier Kilometer Fluss abwärts - wieder Schweiß, diesmal aber gesunder. Als ich zurück komme, der Erschöpfung nahe, stellt sich ein Gefühl der Beruhigung und Zufriedenheit ein. Ich weiß, das richtige getan zu haben und ich bin stolz auf mich, es getan zu haben.
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